VIOLA HASSELBERG - Vita

Persönliches

geboren am 20.09.1968 in Bonn

Mutter von zwei Töchtern (14 und 5)

Ausbildung

1988-1994    Studium der angewandten Kulturwissenschaften/Ästhetische Bildung an der Universität Hildesheim. Künstlerisch-wissenschaftliche Hauptfächer: Angewandte Theaterwissenschaft, Musik

Bezugsfächer: Politikwissenschaft, Philosophie

1994             Einjähriger Aufenthalt in Polen
Forschungsstipendium des DAAD in Krakau
6-Monatiges Praktikum am Teatr Stary, Krakau, Arbeit mit Regisseur Krystian Lupa

92-99 HIldesheim / dozentin, festivalleiterin, schauspielerin

1992-1999    Schauspielerin, Dramaturgin, Regisseurin bei der freien Theatergruppe ASPIK, u.a. internationale Koproduktionen mit Polen, site specific work

1996-1999    Wissenschaftliche Angestellte am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Hildesheim
Eigene theoretische und künstlerisch praktische Lehrveranstaltungen Aufbau von internationalen Lehrveranstaltungen in einem europäischen Netzwerk

1997              Künstlerische Leitung des internationalen Theaterfestivals „transeuropa“ mit den Partnerländern Tschechien, Großbritannien, Niederlande, Regie bei der Festivalproduktion „Fasting Artist“/ F. Kafka

99-03 luzerner theater / chefdramaturgin

Chefdramaturgin am luzernertheater unter Barbara Mundel

 

Zusammenarbeit mit den Regisseuren Sebastian Baumgarten, Sandra Strunz, Jarg Pataki, Albrecht Hirche, Meret Matter, Christoph Frick, René Pollesch, Matthias von Hartz u.a.

 

Koproduktionen mit Schauspielern und Puppenspielern der Hochschule für Puppenspiel Ernst Busch, Berlin, Regie: Jarg Pataki

 

Kuratierung eines Gesamtprogramms für die experimentelle Spielstätte UG, Projekte zur Vernetzung des Theaters in der Stadt und diverse Produktionen an Außenspielstätten

03-06 schauspiel hannover / dramaturgin

Dramaturgin am Schauspiel Hannover unter Wilfried Schulz. Zusammenarbeiten mit den Regisseuren Krzystof Warlikowski, René Pollesch, Ruedi Häusermann, Barbara Bürk, Michael Talke, Jarg Pataki, Sandra Strunz, Christoph Frick u.a.

 

Einladung zum Berliner Theatertreffen 2005 mit der Produktion "Hotel Paraiso“, Lutz Hübner, Regie: Barbara Bürk

 

Kuratierung und Moderation einer eigenen Reihe „Salon für“ in der Spielstätte Ballhofeins

06-17 Theater Freiburg / Schauspieldirektorin und Chefdramaturgin

Schauspieldirektorin am Theater Freiburg, Chefdramaturgin und Regisseurin
Gestaltung des Spielplans und (Weiter-)Entwicklung des Profils des Theaters als „Stadttheater der Zukunft“ (siehe Buchpublikationen bei Theater der Zeit 2011 und 2017)

 

Zusammenarbeit mit Regisseuren und Kollektiven / Regie:

Felicitas Brucker, Tom Kühnel, Christoph Frick, Johanna Wehner, Jan Gehler, Andreas Liebmann, Nino Haratischwili, Jarg Pataki, Emre Koyuncuoglu, Ruud Gielens, Thomas Krupa, Heike-M. Goetze, Uli Jäckle, Bernadette LaHengst u.a.
Zusammenarbeit mit den Kollektiven:

raumlaborberlin, ORTREPORT & Meier-Franz/Zürich, Ciplak Ayklar Company Istanbul, Turbo Pascal (im Rahmen der Doppelpass-Förderung der Bundeskulturstiftung) und dem Theater KLARA, Basel

 

Entwicklung von Stadtprojekten und Aufbau eines „erweiterten Ensembles“ durch die kontinuierliche künstlerische Zusammenarbeit mit Laien in verschiedensten Formaten

Produktionen mit Laien auf allen Bühnen des Hauses, z.T. gemeinsam mit Schauspiel- und Musiktheaterensemble, Langzeit- und Außenproduktionen, wie z.B. dreijährige Kooperation mit einem Wohnstift oder künstlerische Zusammenarbeit mit Schulen bzw. Universität, Stadtteil-Bespielungen (z.B. „Haslach, Deine Heimat“) und Landschaftstheater in der Region (z.B. ein „Gemüsethriller“ im Kaiserstuhl oder Bespielung einer stillgelegten Uhrenfabrik im Schwarzwald)

 

Künstlerische Leitung des internationalen Festivals „Art of the cities“ für professionelle, partizipative Theaterproduktionen (Mai 2017 in Freiburg)

 

Konzeption und künstlerische Leitung für drei große Wissenschafts-Theater-Kooperationen des Theater Freiburg mit der Universität Freiburg („Pimp your brain“, 2008 „Wunschkinder“, 2011 sowie „Synthetische Biologie“ 2014-16)

 

Entwicklung von langfristigen internationalen Kooperationen und neuen Produktionsmodellen für das Theater Freiburg

 

2007 bis 2014 vier große Koproduktionen mit Theatern und Künstlerkollektiven in der Türkei u.a. 2010 im Rahmen des Programms Wanderlust der Bundeskulturstiftung mit der garajistanbul („Cabinet. Ein türkisch-deutscher Theaterbasar“), 2013/4 Koproduktion mit der Ciplak Ayaklar Company Istanbul „Familytrees. Eine armenisch- türkisch-deutsche Familiengeschichte“, Gastspiele in der Türkei und Armenien

 

Konzeption und künstlerische Leitung des internationalen Theaterprojekts „Eurotopia. Ein gemeinsamer Theaterabend von acht internationalen Künstlerteams“ (u.a. mit Faustin Linyekula, Milo Rau, Memet Ali Alabora, Ruud Gielens) in Kooperation mit der Bundeskulturstiftung. Ergänzt durch ein umfangreiches politisches Rahmenprogramm, März-April 2017

 

Weitere internationale Kooperationen mit dem Goetheinstitut Mumbai für „Gottes kleiner Krieger“ (2012/3) von Kiran Nagarkar. Ein Bollywoodmusical über Extremismus, Regie/Dramaturgie: Jarg Pataki/Viola Hasselberg sowie Koproduktion mit dem Tumanishvili Theater in Tiflis/ Georgien für „Zorn“ (2014/5) von Nino Haratischwili, gefördert vom Auswärtigen Amt und dem Goetheinstitut Tiflis

 

Entwicklung von thematischen Wochenenden mit Aufführungen, Vorträgen, Diskussionen, Workshops und Partys, u.a.
„(Wie) geht Veränderung? Kongress zur Kunst der Teilhabe in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft“ (2012)
“Wer entscheidet, wer hier leben darf?“ Ein Wochenende zu den Themen Migration, Bleiberecht, Interkultur und Identität (2015)
„Schaffen wir das? Thementage zur Verteidigung der Offenen Gesellschaft“ (2016)
„Schöner neuer Mensch. Körper, Märkte & Gemeinschaft“ (2016)

 

Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Autoren: u.a. Andreas Liebmann, Dirk Laucke, Katja Brunner, Judith Schalansky, Nino Haratischwili, Paul Brodowski, Tina Müller, Maxi Obexer, Natalja Vorozhbit. Künstlerische Leitung des DramatikerInnen-Festivals ArtAffects (2014)

 

Dramaturgien für Kooperationen von Schauspiel und Musiktheater:

"Peer Gynt" von H. Ibsen/E. Grieg (Regie: Jarg Pataki) 2008 oder „Der Sturm“ von W. Shakespeare/J. Sibelius 2010 (Regie: Jarg Pataki), sowie Dramaturgie bei „Cosi fan Tutte“/Mozart, (Regie: Felicitas Brucker) 2016

Eigene Regiearbeiten am Theater Freiburg 2009-2017

„Fest und Begräbnis“ von Tomas Winterberg, „Buddenbrooks“ nach Thomas Mann, „Familienkonferenz“, ein Mehrgenerationenprojekt, „Die Grünen. Eine Erfolgsgeschichte“ UA, gemeinsam mit Jarg Pataki, „Planet der Frauen“, eine Kampfoperette mit Schauspielerinnen und 30-köpfigem Frauenchor, „Liebe. Eine Übung“ Projekt mit Schauspielern und Hochbetagten im Wohnstift Freiburg, „Letzte Wohnungen“, ein Parcours im Wohnstift Freiburg mit Hochbetagten und Kindern